Willst Du den Körper heilen, musst Du zuerst die Seele heilen.

Platon, 427-347 v.Chr., griechischer Philosoph

Psyche und Körper

Als psychosomatische Beschwerden werden heute körperliche Symptome ohne organische Befunde benannt, welche durch dauerhafte Belastungssituationen oder auch seelische Konflikte hervorgerufen werden.

 

Psychosomatische Erkrankungen sind also ein Wechselspiel zwischen Körper und Seele mit unterschiedlichen Auswirkungen. Das wissen wir schon seit der Antike, wie das obige Zitat von Plato belegt.

 

Geschichte der Psychosomatik

n der modernen Medizin hatte erstmals der Arzt Johann Christian August Heinroth der Begriff Psychosomatik Anfang des 19. Jahrhunderts benutzt. Er versuchte seinen Patienten immer im psychischen, somatischen und biografischen Gesamtzusammenhang zu sehen.

Franz Anton Mesmer schrieb seine Doktorarbeit über den "Einfluss der Gestirne auf den Menschen". Seiner Theorie nach beeinflussen die Planeten das menschliche Nervensystem. Er schlussfolgerte, dass Magnete, die natürlich strahlen, ebenfalls eine heilende Wirkung auf tierische und menschliche Organismen haben, diese Behandlung (1775) nannte er Animalischen Magnetismus. 

Sigmund Freud untersuchte Ende des 19. Jahrhunderts die "Hysterie" und kam zu dem Schluss, dass jede psychische Erregung, die nicht adäquat verarbeitet oder ausgeleitet werden kann, zu Leiden, also einem unbewussten Konflikt, werden wird, das sich köperlich äußert, heute Konversionsstörung genannt.

Martin Groddeck kombinierte in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts körperlich entspannende Massagen mit Psychoanalyse zur seelischen Entkrampfung.

Bis heute ist der psychosomatische Ansatz durch die Psychoanalyse und die tiefenpsychologische Therapie geprägt.

Die moderne Psychosomatik hat die Suche nach der einfachen Ursache-Wirkung-Formel aufgegeben, und arbeitet heute systemtheoretisch orientiert und verzichtet auf diesem Weg auf die Trennung von psychosomatischen Krankheiten zu anderen Krankheiten. Mit diesem Erkenntnisdurchbruch ist der Psychosomatik der Durchbruch zur Anerkennung in der modernen Medizin gelungen.

Kursinhalt

Die Psychosomatik in der Hypnose geht vom Ansatz aus, dass die Heilung des Inneren Konflikts, der oft weit in der Vergangenheit des Patienten zu suchen ist, gelöst werden muss, um eine körperliche Heilung zu ermöglichen.

Es existiert auch keine 

 

Eine genaue Definition, welche Krankheiten psychosomatisch sind, existiert nicht bzw. ist je nach Sichtweise sehr unterschiedlich. Die Betrachtungen reichen dabei von den Extremen, es gäbe grundsätzlich nur physische Ursprünge bis zur Sichtweise, es wäre immer ein psychischer Ursprung. 

Psychosomatische Krankheiten/Beschwerden/Symptome im engeren Sinne, bei denen Hypnose nach Klärung durch einen Mediziner eingesetzt werden können:

  • Asthma (Bronchiale)

    • Geschwüre

    • Neurodermitis

    • Allergien

    • Ekzeme

    • Knoten

    • Rheuma

    • Beschwerden ohne organpathologischen Befund

    • Erkrankung nach psychischer Extrembelastung

    • Chronische Kopfschmerzen

    • Chronische Schmerzen

    • Durchfall

    • Menstruationsbeschwerden

    • Harnwegserkrankungen

    • Reizdarmsyndrom

    • Rückenschmerzen

    • Rheumatoide Arthritis und andere Autoimmunkrankheiten

    • Schlafstörungen

    • Verstopfungen

    • Übermäßiges Schwitzen

    • Warzen

    • ...

 Seelische Reaktionen auf körperliche Leiden, wie z.B.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Teilnahme am Intensivseminar: Grundkenntnisse der Hypnose

Dauer des Seminars

Die Fachausbildung Psychosomatik, neurotoforme Störungen und neurotische Störungen umfasst

  • 3 Tage, jeweils von morgens 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. 

Die Medanima-Ausbildung ist sehr intensiv und arbeitet mit einem hohen Selbsterfahrungsanteil. Bitte nehmen Sie sich in Ihrem eigenen Interesse abends nichts wichtiges mehr vor.

 

 

Kurzinformation

  • Somatisierungsstörung
  • Konversionsstörung
  • neurotische Störung
  • Schlafstörungen
  • Rückenschmerzen
  • Neurodermitis
  • Asthma Bronchiale
  • Fibromyalgie
  • Bedürfnispyramide
  • Umgang mit Krankheit
  • Reframing

Zertifzierung

Alle Teilnehmer der Fachausbildung "Psychosomatik, neurotoforme Störungen und Konversionsstörungen" erhalten am Ende

  • Teilnahmebestätigung
  • Medanima-Zertifikat